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Bewachungsgewerbe: Unterrichtungsnachweis
[Nr.99050029012000 ]

Leistungsbeschreibung

Eine Bewachungsgewerbe-Erlaubnis wird nur erteilt, wenn Sie an einer IHK-Unterrichtung über die für die Ausübung des Gewerbes notwendigen Vorschriften und Pflichten teilgenommen haben. Die Schulungen für den Unterrichtungsnachweis für das Bewachungsgewerbe vermitteln Ihnen die für die Ausübung des Bewachungsgewerbes notwendigen rechtlichen Vorschriften und fachspezifischen Pflichten und Befugnisse. Die Kenntnisse werden durch mündliche und schriftliche Fragen überprüft. Die Bescheinigung über die Errichtung erhalten Sie nur, wenn Sie ohne Fehlzeiten an der Unterrichtung teilgenommen haben.

Diese Unterrichtungspflicht gilt für Bewachungsunternehmer sowie Wachpersonal.

Für Ladendetektive, Kontrollgänge im öffentlichen Raum und Türsteher reicht eine Unterrichtung nicht aus. Hierfür benötigen Sie den Sachkundenachweis für das Bewachungsgewerbe.

An wen muss ich mich wenden?

An die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK).

Welche Fristen muss ich beachten?

  • Für den Erstantrag gibt es keine Frist. Empfohlen wird, den Erstantrag spätestens 3 Monate vor dem geplanten Tätigkeitsbeginn zu stellen.

  • Den Antrag auf Verlängerung einer Erlaubnis müssen Sie spätestens drei Monate vor Ablauf der Erlaubnis stellen.

Hinweis: Die Tätigkeit darf erst ausgeübt werden, wenn die Erlaubnis erteilt wurde.

Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage

  • § 34a Gewerbeordnung (GewO),
  • §§ 1-5 Verordnung über das Bewachungsgewerbe (Bewachungsverordnung - BewachV).

Was sollte ich noch wissen?

Die ZLS überwacht auch die Einhaltung der Anforderungen an eine zugelassene Stelle.

Was sollte ich noch wissen?

An einer 80-stündigen Unterrichtung müssen teilnehmen:

  • Personen, die das Bewachungsgewerbe als Selbstständige ausüben wollen,
  • selbstständige Bewachungsgewerbetreibende, denen die Erlaubnis nach dem 01. Dezember 1991 erteilt wurde,
  • bei juristischen Personen: die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer), soweit sie mit der Durchführung von Bewachungsaufgaben direkt betraut sind und diese Aufgaben nach dem 01. Dezember 1991 übernommen haben,
  • Betriebsleiter, wenn sie in dieser Funktion erst nach dem 01. Dezember 1991 tätig geworden sind.

An einer 40-stündigen Unterrichtung müssen teilnehmen:

  • Unselbstständige, die mit der Durchführung von Bewachungsaufgaben betraut werden sollen, sofern sie nicht vor dem 31. März 1996 bei einem Bewachungsunternehmen diese Aufgaben übernommen haben.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Kopie des aktuellen Handelsregisterauszuges
  • Kopie des Gesellschaftsvertrages
  • Kopie der Gewerbeanmeldung
  • Angabe zur Baubetriebeeigenschaft (AÜG 2c)
  • Nachweis über Beantragung eines Führungszeugnisses (Belegart 0)
  • Auskunft aus Gewerbezentralregister (GZR 3/GZR4)
  • Bescheinigung der Berufsgenossenschaft
  • Bescheinigung der Krankenkasse
  • Auszüge aller Geschäftskonten (Bonitätsbescheinigung)
  • Muster eines Arbeitsvertrags für Leiharbeitnehmerinnen/Leiharbeitnehmer
  • Muster eines Arbeitnehmerüberlassungsvertrages

Weitere Angaben zu den erforderlichen Unterlagen entnehmen Sie bitte dem Antrag auf Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung (AÜG 2a).

Welche Gebühren fallen an?

  • Genehmigung: EUR 15,00 bis EUR 60,00
  • Hinweis: In besonderen Fällen kann eine Gebührenbefreiung gewährt werden.

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren für den Unterrichtungsnachweis legt die jeweils zuständige IHK fest. Erfragen Sie diese gegebenenfalls vorab bei der zuständigen IHK.

Anträge / Formulare

Das Anmeldeformular für die Unterrichtung stellt Ihnen die IHK zur Verfügung.