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Waffenhandel: Erlaubnis zum Handel mit Schusswaffen und Munition
[Nr.99089019000000 ]

Leistungsbeschreibung

Für den Erwerb und Besitz von erlaubnispflichtigen Schusswaffen oder Munition benötigen Sie eine Waffenbesitzkarte.
Diese wird bei Waffen- oder Munitionssachverständigen anerkannt, sofern sie

  • den notwendigen Sachkundenachweis sowie
  • den Nachweis des Bedürfnisses (z. B. für wissenschaftliche oder technische Zwecke, zur Erprobung, Begutachtung, Untersuchung oder zu einem ähnlichen Zweck) erbringen .

Rechtsgrundlage

  • §§ 4, 10 Abs. 1, 18 Abs. 1 Waffengesetz (WaffG),
  • Landesverordnung über Verwaltungsgebühren, Allgemeiner Gebührentarif, Tarifstelle 25.1.13 (VwGebV).

Welche Fristen muss ich beachten?

Keine.
Aufgrund des umfangreichen Prüf- und Genehmigungsverfahrens ist es jedoch ratsam, mindestens einen Monat vor Tätigkeitsaufnahme den entsprechenden Antrag zu stellen.

Was sollte ich noch wissen?

Bei in der Handwerksrolle eingetragenen Büchsenmachern schließt die Waffenherstellungserlaubnis die Erlaubnis zum Waffenhandel ein.

An wen muss ich mich wenden?

An Ihren Kreis oder Ihre kreisfreie Stadt (Waffenbehörde).

Wichtiger Hinweis:

Für den Antrag auf Erteilung einer Waffenherstellungserlaubnis / Waffenhandelserlaubnis / Waffenhandelsstellvertretererlaubnis gemäß §§ 21 Abs. 1, 21a WaffG über den Einheitlichen Ansprechpartner Schleswig-Holstein steht Ihnen ein   elektronischer Antragsassistent  zur Verfügung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • ausgefülltes Antragsformular,
  • Nachweis der Zuverlässigkeit,
  • Nachweis der persönlichen Eignung,
  • Nachweis der Fachkunde,
  • Gewerbeanmeldung.

Soweit bereits vorhanden, sollten Sie auch die sichere Unterbringung der Waffen und Munition durch entsprechende Zertifikate oder sicherheitstechnische Gutachten nachweisen können.

Da weitere Unterlagen erforderlich sein können, wird empfohlen, sich diesbezüglich vorab mit der zuständigen Behörde in Verbindung zu setzen.

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren liegen zwischen 300,00 Euro und 3.000,00 Euro. Genaue Auskunft hierüber erteilt die zuständige Stelle.

Anträge / Formulare