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b-a-c-h
oder: Bach und die anderen - Gesprächs
konzert 19. Juni 2011

Die Notenfolge b-a-c-h, schon von Bach selber einst verwendet, versteckt sich in mehr Stücken, als man vermuten möchte – Zufall oder Hommage an den großen Barockkomponisten? In einem abwechslungsreichen Programm, das von Johann Sebastian Bach bis Richard Strauss reicht, geben kurze Erläuterungen Einblick.
Herzliche Einladung zum Gesprächskonzert mit Lehrkräften der Kreismusikschule  im Rahmen der Reihe „Musik beFlügelt“ am Sonntag, dem 19. Juni 2011, 17 Uhr im Bürgersaal des Kreishauses, Flensburger Straße 7.

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Das Programm des Gesprächskonzertes
(Änderungen vorbehalten)

Johann Sebastian Bach
(1685–1750) - b-a-c-h – Fragment aus der Schlussfuge der „Kunst der Fuge“ bearbeitet für Flöte, Violine, Viola und Klavier
Johann Sebastian Bach - Sonate Es-dur für Flöte und Klavier BWV 1031
    Allegro moderato, Siciliana,  Allegro
Cornelius Gurlitt (1820–1901) - Thema und Variation für Klavier
Jörg Gedan (1951) - Berceuse et Valse en Rondeau (Merci, Monsieur Bach et Monsieur Chopin) für Viola und Klavier
    Berceuse, Valse
Théodore Dubois (1837–1924) - aus Klavierquintett F-dur für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Klavier
    Allegro, Canzonetta
*  Pause  *
Johann Sebastian Bach (1685–1750) aus Suite d-moll BWV 1008 für Violoncello solo
    Menuett, Gigue
Ernest Bloch (1880–1959) - Jüdisches Gebet für Violoncello solo
Richard Strauss (1864–1949) - aus Acht Gedichte aus „Letzte Blätter“ (Hermann v. Gilm) op. 10 für Singstimme und Klavier
   1. "Zueignung"
   2. "Nichts"
   3. "Die gute Nacht"
   4. "Die Georgine"
   8. "Allerseelen"
nach J. S. BachQuodlibet für Singstimme, Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier
    Präludium, Aria I, Aria II aus BWV 988,
    "Kraut und Rüben", "Ich bin so lang net bei dir g´west",
    Quoflibet aus BWV 988

Mitwirkende
Detlev Albers, Querflöte
Michael Becker, Violoncello
Cornelia Kempf, Viola
Jörg Gedan, Klavier
Natalie Gadow, Violine
Manuela Mach, Gesang
Hedwig Nelißen, Klarinette
Eva Rönnau, Moderation

Zum Gesprächskonzert – eine kleine Einführung

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Die Buchstaben b, a, c, h bilden nicht nur den Namen eines großen Komponisten, sondern auch eine Tonfolge, und bereits Bach hat diese Tonfolge verwendet. Aber sie versteckt sich in mehr Musikstücken, als man vermuten möchte – Zufall oder Huldigung an Johann Sebastian Bach?
Ein Konzert mit Lehrern der Kreismusikschule Schleswig-Flensburg widmet sich u.a. diesem Thema. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe "Musik beFlügelt" am Sonntag, den 19. Juni im Bürgersaal des Kreishauses. In einem abwechslungsreichen Programm werden nicht nur Stücke erklingen, die diese Tonfolge enthalten, sondern es wird hierzu auch jeweils kurzweilige Erläuterungen geben.
Beginn des Gesprächskonzerts und gewissermaßen musikalisches Motto der Veranstaltung bildet ein kleiner Ausschnitt aus Bachs letzter Fuge, in der er die Töne b, a, c, h als Motiv benutzt hat. Die Fuge blieb Fragment, denn der Komponist starb, bevor er sie vollenden konnte. Danach erklingt eine Flötensonate von Bach, deren Siciliana eine der populärsten Melodien der Barockmusik ist. Dritter Programmpunkt ist eine Uraufführung eines Stückes von Jörg Gedan, "Berceuse et Valse" für Viola und Klavier.
Eine Rarität wird mit einem Klavierquintett von Théodore Dubois geboten, ursprünglich geschrieben für Oboe, Streicher und Klavier und hier zu hören in der seltenen Besetzung Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Klavier. Dubois war als Organist an der Pariser Pfarrkirche "La Madeleine" Amtsnachfolger von Camille Saint-Saëns und Vorgänger von Gabriel Fauré. Eines seiner bekanntesten Werke, das auch heute noch des öfteren aufgeführt wird, ist das Oratorium "Die sieben Worte Christi", seine Kammermusik wird heute kaum noch gespielt.
Die zweite Hälfte der Veranstaltung kehrt zu Bach zurück mit einigen Sätzen aus dessen zweiter Cello-Suite. Ein weiteres Cellostück wird dann "Ein jüdisches Gebet" von Ernest Bloch sein. Der schweizerisch-amerikanische Komponist war sehr beeinflußt von jüdischer Volksmusik und jüdisch-liturgischer Musik, aber auch von der Spätromantik eines Richard Strauss. Dessen Lieder opus 10 nach Gedichten von Hermann v. Gilm, "Letzte Blätter", werden im Anschluß zu hören sein. Sie enthalten eine der bekanntesten Liedvertonungen von Strauss, nämlich die "Zueignung", die der Komponist neben der Klavierlied- auch als Orchester-Fassung gesetzt hat.
Der letzte Programmpunkt widmet sich erneut Bach, nämlich der letzten der 30 Goldberg-Variationen. Diese ist ein Quodlibet, nämlich ein Stück, in dem mehrere Lieder gleichzeitig erklingen. Bach benutzt dafür zwei alte Handwerkerlieder: "Kraut und Rüben haben mich vertrieben", und "Ich bin so lang net bei dir g'west". Wie er das macht, wird in kurzen Beispielstücken erläutert, darunter die Aria der Goldberg-Variationen, die beiden Handwerkerlieder und das abschließende Quodlibet in einer Bearbeitung für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Cello und Klavier.

Eintritt frei - Spende am Ausgang erbeten
Platzreservierung über die Kreismusikschule, Tel. 04621-960118
Mail  kms@schleswig-flensburg.de

Information und Anmeldung
Kreismusikschule Schleswig-Flensburg
Tel. 04621 960 118   *   Fax 04621 960 130
Email  KMS@schleswig-flensburg.de

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