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Amt für ländliche Räume Husum                                                                                                                                           Flensburg, 10.11.2008 - Außenstelle Flensburg –
- als Flurbereinigungsbehörde –
Vereinfachte Flurbereinigung Munkbrarup 
Kreis Schleswig-Flensburg 
Az.: 321-5435.03

Öffentliche Bekanntmachung  


Ladung zur Bekanntgabe des Flurbereinigungsplanes und zur Erläuterung der neuen Feldeinteilung sowie zum Anhörungstermin im vereinfachten Flurbereinigungsverfahren Munkbrarup, Kreis Schleswig-Flensburg  

Im o. a. Verfahren habe ich gemäß § 59 des Flurbereinigungsgesetzes (FlurbG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16.03.1976 (BGBl. I S. 546), zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 23 des Gesetzes vom 12. August 2005 (BGBl I S. 2354), für das gesamte Flurbereinigungsgebiet folgende Termine festgesetzt, zu denen hiermit alle Beteiligten geladen werden:  

a) Termin zur Bekanntgabe des Flurbereinigungsplanes und zur Erläuterung der neuen Feldeinteilung auf

Mittwoch, den 10.12.2008,  
von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr  
im Amt für ländliche Räume Husum,  
Außenstelle Flensburg,  
Bahnhofstraße 38, 24937 Flensburg, 
Besprechungsraum 2 – Zi. 2.14

Auf Wunsch wird die neue Feldeinteilung auch an Ort und Stelle erläutert.

b) Termin zur Bekanntgabe des Flurbereinigungsplanes (Verlesung des textlichen Teiles) sowie

Anhörungstermin

zur Entgegennahme von evtl. Widersprüchen gegen den Flurbereinigungsplan auf

Mittwoch, den 10.12.2008
um 11.15 Uhr
im Amt für ländliche Räume Husum,
Außenstelle Flensburg, 
Bahnhofstraße 38, 24937 Flensburg, 
Besprechungsraum 2 – Zi. 2.14

 

Beteiligte sind:

a)  als Teilnehmer die Eigentümer und Erbbauberechtigten der zum Flurbereinigungsgebiet gehörenden
     Grundstücke,

b) als Nebenbeteiligte u. a. Eigentümer von nicht zum Flurbereinigungsgebiet gehörenden Grundstücken,
    die zur Errichtung fester Grenzzeichen an der Grenze des Flurbereinigungsgebietes mitzuwirken haben,
    Inhaber von Rechten an den zum Flurbereinigungsgebiet gehörenden Grundstücken oder von Rechten
    an solchen und von persönlichen Rechten, die zum Besitz oder zur Nutzung solcher Grundstücke
    berechtigen oder die Nutzung solcher Grundstücke beschränken. 


Ich weise darauf hin, dass Widersprüche gegen den bekannt gegebenen Flurbereinigungsplan von den Beteiligten zur Vermeidung des Ausschlusses im Anhörungstermin vorzubringen sind (§ 59 FlurbG). 

Beteiligte, die an der Wahrnehmung der Termine verhindert sind, können sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Vollmachtsvordrucke können bei der Flurbereinigungsbehörde angefordert werden.  

Den Teilnehmern, die von den Eigentumsänderungen betroffen sind oder auf deren Grundstücken landschaftspflegerische Maßnahmen durchgeführt worden sind, wird ein Auszug aus dem Flurbereinigungsplan zugestellt. Für alle anderen Teilnehmer gilt als Nachweis ihrer Grundstücke der unveränderte Bestand und Inhalt ihrer Grundbücher in Verbindung mit dem Nachweis des Liegenschaftskatasters. Diese Teilnehmer erhalten keinen Auszug aus dem Flurbereinigungsplan. 

Für Teilnehmer auf deren Grundstücken landschaftspflegerische Anlagen hergestellt worden sind, gelten folgende Unterhaltspflichten: 

Die geschaffenen Anlagen sind zu erhalten. Alle Handlungen, die geeignet sind, ihren Zustand zu gefährden sind untersagt. Insbesondere darf eine Beweidung nicht vorgenommen werden. Erforderlichenfalls sind die Anlagen wehrhaft einzufrieden.  

Bei Wasserflächen ist eine fischereirechtliche Nutzung ausgeschlossen. Bei diesen Flächen ist jedoch eine Entnahme von Wasser für Tränkzwecke zulässig. Die Tränkstelle ist dabei so anzulegen, dass dabei von ihr keine Gefahr für den Bestand der Anlage ausgeht. 

Die mit Wildschutzzäunen versehenen Anpflanzungen sind vom Eigentümer vom Zeitpunkt der Erstellung an so lange zu unterhalten, bis sie durch Wildverbiss nicht mehr gefährdet sind. 

Schäden sind während dieser Zeit unverzüglich vom Eigentümer zu beheben. Hiernach kann der Eigentümer die Schutzzäune auf eigene Kosten beseitigen.  

Ausnahmen von diesen Bestimmungen bedürfen der Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde.  

Weitergehende Vereinbarungen bezüglich der Unterhaltung einzelner Anlagen bleiben unberührt.  

Unabhängig von diesen Festsetzungen und Vereinbarungen gelten die Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der Natur (Landesnaturschutzgesetz – LNatSchG) und zur Anpassung anderer Vorschriften vom 06. März 2007 (GVOBl. S.-H. S. 136).  


Flensburg, 10.11.2008 

Amt für ländliche Räume Husum  
- Außenstelle Flensburg -  
- als Flurbereinigungsbehörde - 

(L.S.) 

gez. Limberg
Reg. verm. amtfrau