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Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Schlossinsel 1
24837 Schleswig

Telefon:   04621 813-0                          
oder         04621 813-222 (Information)                          
Fax:         04621 813-535                      
Internet:   www.schloss-gottorf.de           
E-Mail:    info@schloss-gottorf.de          

                                   
Öffnungszeiten:
 
November bis März
Dienstag bis Freitag
10.00-16.00 Uhr

Samstag, Sonntag u. Feiertags
10.00–17.00 Uhr
 
April bis Oktober
Montag bis Freitag
10.00-17.00 Uhr

Samstag u. Sonntag
10.00–18.00 Uhr

Globushaus/ Barockgarten
Während der Wintermonate
sind das Globushaus und der Barockgarten geschlossen!! 

1. April 2014 - Ende Oktober 2014
Montag bis Freitag
10.00-17.00 Uhr

Samstag u. Sonntag
10.00-18.00 Uhr

Führungen mit Globusfahrt:
Montag bis Mittwoch
11.00 Uhr, 12.00 Uhr und 13.00 Uhr

Donnerstag u. Freitag
12.00 Uhr, 13.00 Uhr und 14.00 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertage
11.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr

Führungen nach Voranmeldung:
Informationen und Buchungen:
+49(0)4621 - 813 222 oder per
E-Mail: kasse@schloss-gottorf.de
Schlossinsel 1, 24837 Schleswig

Ab 10 Personen können auch gewünschte Termine telefonisch unter 04621 813-222 entgegengenommen werden.

Wenn keine Führungen im Globushaus stattfinden, ist eine Besichtigung zum ermäßigten Eintritt (5€) möglich.                      

Die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen "Schloss Gottorf" feierte im Jahre 2000 das 50-jährige Jubiläum der Eröffnung ihrer Museen und Sammlungen auf der Schleswiger Schlossinsel. Am 25. August 1950 präsentierten das aus dem 1875 gegründeten ehemaligen Thaulow-Museum in Kiel hervorgegangene Schleswig-Holsteinische Landesmuseum und das spätere Archäologische Landesmuseum die ersten museal eingerichteten Räume auf Gottorf. Das Archäologische Landesmuseum besteht mit seinem Vorläufer, dem "Museum Vaterländischer Altertümer" sogar bereits seit 1836. Beide Museen hatten während des 2. Weltkriegs ihre Gebäude in Kiel verloren. Nach einem Beschluss der Landesregierung 1948 wurde Schloss Gottorf zum Sitz des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte und des Archäologischen Landesmuseums.

Nach umfangreichen und langwierigen Umbauarbeiten erlebt der heutige Besucher ein fast völlig renoviertes Schloss sowie aufwendig ausgebaute ehemalige Stall- und Exerziergebäude, in denen die Sammlungen der beiden Museen (Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und Archäologisches Landesmuseum) der Stiftung präsentiert werden. Gottorf ist heute das bedeutendste Museums- und Kulturzentrum zwischen Hamburg und Kopenhagen mit einer Ausstrahlung, die üb

er den nationalen Rahmen hinaus in den ganzen nordeuropäischen Raum wirkt.

Eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen dem Land, Einrichtungen der Forschungsförderung und privaten Stiftern hat die Wiederherstellung der Gebäude auf der Schlossinsel und der archäologischen Ausstellung sowie der Sammlungen älterer Kunst ermöglicht. Nach dem Erwerb eines ehemaligen Militärgeländes um 1993 konnten sich die volkskundlichen Sammlungen des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in eigenen Gebäuden am nahegelegenen Hesterberg in Schleswig neu einrichten. Seitdem wird die Institution "Volkskunde Museum der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf" genannt.

 Im Mai 2005 ist das "moderne" Globushaus und der zu seinen Zeiten weltberühmte Riesenglobus rekonstruiert und eröffnet worden. Das Gottorfer Globushaus und der Riesenglobus waren im 17. und 18. Jahrhundert ein einzigartiges Bauwerk. Der Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1587-1659) beauftragte seinen Hofmathematiker Adam Olearius, die begehbare Kugel mit einem Durchmesser von 3 m zu entwerfen. 1665 wurde der Riesenglobus, welcher die Welt von damals kartographisch wiedergab und dessen Innenansicht einen vollständigen Sternenhimmel des 17. Jahrhunderts präsentierte, fertig gestellt und galt als eines der ersten Planetarien der Geschichte.

Ein einzigartiges Erlebnis ist zudem der wieder hergestellte frühbarocke Neuwerkgarten, der Ende August 2007 eröffnet wurde und auf dessen Gelände sich das Globushaus befindet. Der Terrassengarten wurde 1637 ebenfalls von Herzog Friedrich der III. in Auftrag gegeben. Der Barockgarten wurde nach der Niederlage Gottorfs im Nordischen Krieg durch den Abtransport des Globus vernachlässigt und zerstört. Zar Peters erbat sich den Globus als Geschenk und ließ diesen in die damals neu gegründete Stadt St. Petersburg transportieren.

Der Globus befindet sich im restaurierten Globushaus und Besuchern wird zwischen Ende März und Oktober eine 8-minütige Fahrt in diesem Globus angeboten.

  

(Globushaus mit begehbaren Riesenglobus)

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.schloss-gottorf.de